Ein flächenhaftes Naturdenkmal ist ein besonderer Ort in der Natur, der so wichtig oder selten ist, dass er geschützt wird.
Das kann zum Beispiel sein:
Dort leben oft Tiere oder Pflanzen, die man schützen muss.
Darum sagen die Menschen: Dieser Platz ist so besonders, den möchten wir bewahren!
Ein arthesisches Quellfeld - so groß wie etwa 10 Fußballfelder nebeneinenader (7,5 ha)
Aber was ist das nun?
Stell dir vor, tief unter der Erde gibt es eine Schicht mit Wasser, das wie in einem großen Schwamm steckt. Dieses Wasser steht unter Druck, weil darüber schwere Erdschichten liegen.
Wenn irgendwo ein Riss oder ein Loch bis zu dieser Wasserschicht reicht, dann passiert etwas Spannendes:
👉 Das Wasser sprudelt ganz von selbst nach oben, ohne dass man pumpen muss – so wie bei einer Quelle, die „hochgedrückt“ wird.
Ein artesisches Quellefeld ist also ein Ort, an dem mehrere solcher besonderen Quellen aus dem Boden kommen, weil das Wasser von unten hochgedrückt wird.
Kurz gesagt:
Es ist ein Platz, wo Wasser von selbst aus der Erde kommt, weil es tief unten unter Druck steht – wie eine natürliche Wasser-Fontäne.
Eine richtige Quelle wirst du leider hier also nicht finden - und auch keinen Brunnen und keine Mönche - komisch - ist aber so.
3. Ich habe keinen Mund und keine Hand,
doch sprudele ich durchs ganze Land.
Wer mich findet, ist nicht allein,
denn Tiere kommen gern zu mir hinein.
Ein flächenhaftes Naturdenkmal ist ein geschützter Naturbereich, der durch seine besondere Eigenart, Seltenheit, Schönheit oder wissenschaftliche Bedeutung auffällt.
Im Unterschied zu punktförmigen Naturdenkmälern (wie einem einzelnen Baum oder Felsen) umfasst ein flächenhaftes Naturdenkmal eine größere, zusammenhängende Fläche, die jedoch deutlich kleiner als ein Naturschutzgebiet ist.
Merkmale:
Beispiele:
Ein kleines Moorgebiet mit seltenen Pflanzen
Ein Quellgebiet mit spezieller Tier- und Pflanzenwelt
Eine Felsen- oder Heidefläche, die ökologisch wertvoll ist
Kurz gesagt:
Ein flächenhaftes Naturdenkmal ist ein kleiner, aber schützenswerter Naturraum, dessen Erhalt aus ökologischen, wissenschaftlichen oder landschaftlichen Gründen wichtig ist.
...ist ein Gebiet, in dem mehrere artesische Quellen aus dem Boden sprudeln.
So funktioniert es:
Wasserschicht unter Druck:
Unter der Erde befindet sich eine wasserführende Schicht (Aquifer), die von undurchlässigen Gesteinsschichten eingeschlossen ist. Dieses Wasser steht unter natürlichem Druck, weil es höher gelegen ist oder von Gestein „eingezwängt“ wird.
Quellenbildung:
An bestimmten Stellen, wo der Druck den Boden durchbricht – z. B. durch Risse, Schwächezonen oder Senken – tritt das Wasser von selbst an die Oberfläche. Dort entstehen artesische Quellen.
Quellfeld:
Wenn mehrere solcher Quellen in einem Gebiet auftreten, spricht man von einem artesischen Quellfeld.
Solche Felder sind ökologisch oft sehr wertvoll, weil sie konstant sauberes, kühles Wasser liefern.
Sie können als Lebensraum für Pflanzen und Tiere dienen und sind oft auch Trinkwasserquellen für Menschen.
Kurz gesagt:
Ein artesisches Quellfeld ist ein Gebiet mit mehreren Quellen, deren Wasser durch natürlichen Untergrunddruck aus der Erde sprudelt – eine Art „natürlicher Springbrunnen über eine ganze Fläche“.