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Wärmebild vom Haus zeigt Energieverluste

Mittels einer Thermografie lassen sich energetische Mängel am Haus visuell darstellen und orten. Die Aufnahme mit der Wärmebildkamera liefert zusätzliche Informationen für einen Sanierungsfahrplan. Erstellen und auswerten sollten das Bild Fachleute, da es zum richtigen Zeitpunkt entstehen muss und die Details nur ein Bauexperte richtig deuten kann. Die unabhängige Umwelt- und EnergieAgentur Kreis Karlsruhe gibt dazu kostenlos erste Tipps.
E-Mail buergerberatung@uea-kreiska.de oder Telefon 0721 / 936 99690

Hilfe bei Gebäudesanierung:

Eine Thermografie Ihres Hauses deckt dessen Wärmelecks auf und liefert somit Informationen für die Planung einer energetischen Sanierung. Auch eine nachträgliche Erfolgskontrolle wird möglich. Erstellen und auswerten sollten Thermografiebilder allerdings Fachleute – dazu rät die unabhängige Umwelt- und EnergieAgentur Kreis Karlsruhe.

Thermografiekameras stellen die Oberflächentemperaturen eines Gebäudes in Farben dar. Bei Außenaufnahmen von Häusern zeigt rot eine hohe Wärmstrahlung und somit einen hohen Energieverlust an, grüne oder blaue Bereiche sind gut gedämmt.

Mit Hilfe des Wärmebildes eines Gebäudes lassen sich Schwachstellen an Bauelementen ermitteln. Erfolgt dann eine Sanierung, dient dies qualifizierten Fachleuten als Orientierung und liefert zusätzliche Informationen für die Bewertung des Istzustandes. Nachträglich lassen sich mit thermografischen Bildern der Erfolg von Sanierungsarbeiten oder auch die energetische Qualität von Neubauten überprüfen.

Aufnahmen mit der Wärmebildkamera sollte stets ein Fachmann durchführen, etwa ein qualifizierter Gebäudeenergieberater. Optimal erstellt werden Bilder bei unter fünf Grad Celsius und geeigneter Tageszeit. Dann sind für den Experten aufgrund seiner Kenntnisse über Bauphysik, Baukonstruktion und Messtechnik, alle Mängel an der Gebäudehülle erkennbar. Je nach Umfang kostet eine professionelle Thermografie für ein Einfamilienhaus etwa 250 bis 500 Euro.

Die Erkenntnisse aus der Thermografieaufnahme können für einen Sanierungsfahrplan oder eine Gebäudeenergiediagnose genutzt werden. Das Gesamtkonzept, das die Reihenfolge und den Umfang erforderlicher Schritte enthält, sollte einer Sanierung stets vorangehen.

Im Rahmen des Programms „Energieberatung für Wohngebäude“ ist der individuelle Sanierungsfahrplan förderfähig. Bis zu 60 Prozent Zuschuss erhalten Hausbesitzer zu den Beratungskosten.

Die unabhängige Umwelt- und EnergieAgentur Kreis Karlsruhe ist in puncto energetische Sanierung Ihre erste Anlaufstelle. Hier erhalten Sie eine kostenlose Erstberatung – auch zu den aktuellen Förderprogrammen von Bund und Land.
E-Mail buergerberatung@uea-kreiska.de oder Telefon 0721 / 936 99690