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Aus der Arbeit des Seniorenbeirates

Der Seniorenbeirat macht mobil.....

Unter dieser Überschrift hatte der Seniorenbeirat Walzbachtaler Mitbewohner für den 13.07.2019 eingeladen, ihre Mobilitätshilfen vorzustellen.
Nach einem sehr nassen Morgen hatte sich das Wetter zwischen 14°° und 16°° gebessert und es war trocken und warm.
Es kamen ein gutes Dutzend Walzbachtaler, die stolz ihre Gefährte mit E-Unterstützung beim Bürgertreff in Jöhlingen den zahlreichen Besuchern vorstellten und über Kosten und Funktion informierten.
Vom Einhängemotor für einen Rollstuhl über einen kofferraumgerecht zusammenklappbaren Scooter
 gab es alle Variationen von drei- und vierrädrigen Mobilitätshilfen.
Sogar ein 2-sitziges e-Mobil war zu bestaunen.
 
Der Seniorenbeirat dankt allen Mitwirkenden für die engagierte Präsentation ihrer Fahrzeuge und steht für Fragen gerne zur Verfügung.
 

Wohnberatung

Vortrag vom 10. April im Bürgertreff in Jöhlingen
In Zusammenarbeit mit dem Rathaus hatte der Seniorenbeirat zu einem Vortrag der Paritätischen Sozialdienste in den Bürgertreff in Jöhlingen zum Thema „Wohnen im Alter“ eingeladen.
Pünktlich um 19:00 Uhr begrüßte der Vorsitzende des Seniorenbeirates die zahlreich erschienen Gäste, sowie vier Vertreter der zertifizierten Handwerks- und Dienstleistungsunternehmen aus Walzbachtal.
Frau Hahn-Schäfer vom Paritätischen Sozialdienst in Karlsruhe zeigte an Hand von zahlreichen Bildern die Tücken auf, die in einem Haushalt lauern können.
Der lebendige Vortrag informierte über mögliche Lösungen. Auch in Frage kommende Finanzierungsmöglichkeiten und andere Details wurden ausführlich erläutert.
Eine „Checkliste zur Überprüfung der eigenen Wohnsituation“ lag aus und kann auch bei den Paritätischen Sozialdiensten, KA angefordert werden.
- siehe auch unter Senioren/Wohnberatung -

Wir wollen Ortsteile verbinden!

Was ist eine M I T F A H R B A N K?
Es ist jedenfalls keine Bank, die mitfahren möchte. Auf die Mitfahrbank setzt sich eine Person - vielleicht nach einem Einkauf mit schweren Taschen beladen - und hofft, dass ihr der beschwerliche Fußweg nach Hause erspart werden könnte. Ein Autofahrer, der die Mitfahrbank kennt hält an, wenn der/die Wartende vertrauenserweckend erscheint oder bekannt ist. Das innerörtliche Fahrziel wird geklärt und bei gegen-seitiger Sympathie ein­gestiegen, am vereinbarten Zielort wird wieder ausgestiegen. Die Mitfahrbank kann viel leisten: sie macht mobil, sie bringt vielerlei Kontakte und sie ist ein kostenloses Angebot. Es macht Spaß zu helfen, ist interessant, entlastet die Umwelt, ist gut fürs Klima.
Die Mitfahrbank fördert ein liebenswürdiges Walzbachtal und verbindet Ortsteile. 
Geplant sind etwa fünf in Walzbachtal verteilte Mitfahrbänke, die Menschen dazu bringen, mit-einander zu reden und sich (näher) kennen zu lernen. Damit würde auch eine alte Tradition neu erfunden: Nachbarn mitzunehmen oder bei jemandem mitzu­fahren, war in früheren Zeiten eine gute Übung in ländlichen Regionen. Mitglieder des Seniorenbeirats Walzbachtal haben es sich in Graben-Neudorf und Eggenstein-Leopolds­hafen angesehen: Mitfahrbänke sind nicht nur Träume. Sie können Wirklichkeit werden - auch in Walzbach­tal. Dafür wird sich der Seniorenbeirat einsetzen und über das Thema weiter berichten.
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Rückblick: Seniorenausflug der Gemeinde nach Bad Herrenalb

Bei herrlich warmem Spätsommerwetter  machten sich die Mitglieder des Seniorenbeirates Walzbachtal am Mittwoch, 5. September, mit 120 Seniorinnen und Senioren auf den Weg nach Bad Herrenalb.
Der Reisebegleiter war – wie bei allen Ausflügen der Senioren – die Firma Wöhrle mit drei modernen, bequemen Reisebussen und ihren zuverlässigen Fahrern. Herr Bürgermeister Burgey ließ es sich nicht nehmen, die reiselustigen Senioren und Seniorinnen bei der Abfahrt persönlich zu verabschieden und einen erlebnisreichen Nachmittag zu wünschen.
Die Fahrt ging von Wössingen nach Königsbach, nach Remchingen, vorbei an Darmsbach Richtung Langensteinbach. Weiter, vorbei an den Ortschaften Spielberg und Marxzell entlang der Alb bis nach Bad Herrenalb. In allen drei Bussen wurde die Reiseroute anschaulich kommentiert;
Gut gelaunt und fröhlich kamen die Senioren/innen in Bad Herrenalb im Kurhaus an und wurden von Frau Merkle, der Vertreterin des Fremdenverkehrsamtes, herzlich empfangen. Ebenso begrüßte Frau Beate Platz im Namen der Gemeinde und Herr Fritz Beran für den Seniorenbeirat die Walzbachtaler Gäste.
Ein Kuchenbüffet, natürlich auch mit „Schwarzwälder Sahnetorte“  hat alle zum Zugreifen eingeladen. An Kaffee und Kuchen  konnte man sich laben und gemütlich unterhalten.
Das schöne, sonnige Wetter war auch gleich für viele Ansporn, den wunderschönen Park des Kurhauses zu erwandern. Von der letztjährigen Landesgartenschau sind immer noch beeindruckende Blumenbeete und Anlagen zu bestaunen, an denen sich die Walzbachtaler Senioren
und Seniorinnen erfreuen konnten.
Nach dem Spaziergang stand noch ein kleines Vesper  im Angebot; wer noch Appetit hatte, konnte sich stärken.
Und so ging auch dieser schöne Nachmittag wieder viel zu schnell vorbei; die Busfahrer warteten auf die Ausflügler für die Heimfahrt. Glücklich und zufrieden kamen alle wohlbehalten gegen 19:30 wieder in Walzbachtal an.
Bei der Verabschiedung wurde dem Seniorenbeirat und der Gemeindeverwaltung für die gute Organisation Dank ausgesprochen und vielfach auch der Wunsch nach Wiederholung im nächsten Jahr geäußert.

Der Vorstand des neuen Seniorenbeirates wurde in der Sitzung am 24.7.2018 gewählt:

Vorsitzender Herr Fritz Beran
Stellvertretender Vorsitzender Herr Wolfgang Eberle
 
Schriftführerin ist Frau Helga Lippoth, ihre Stellvertreterin Frau Monika Eichberg
Für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist Frau Ingrid Bouveret.

Die fünfte Amtszeit des Seniorenbeirates Walzbachtal hat begonnen

Im Jahr 2006 hat die Gemeinde Walzbachtal den „Seniorenbeirat“ ins Leben gerufen. In den vergangenen vier Amtszeiten wurde viel Arbeit geleistet. Beispiele sind die jährlichen Seniorenfeiern bzw. –ausflüge, die Weiterführung der Zertifizierung „Seniorenfreundlicher Service“, das Angebot der Wohnberatung, die Einführung der „Notfalldose“ und vieles mehr.
„Wir haben viel erreicht, aber an allen Themen muss weiter gearbeitet werden“, so Bürgermeister Burgey in seiner Begrüßungsrede.
Für den „neuen“ Seniorenbeirat wurden von den örtlichen Vereinen, Kirchengemeinden und aus der Bevölkerung Vorschläge für die Mitglieder des Beirates abgegeben.
Der Seniorenbeirat besteht nun aus elf Mitgliedern, die Aufnahme von weiteren drei Personen ist noch möglich, denn die maximale Zahl wurde 2006 auf 15 festgelegt.
Alle Mitglieder haben viele verschiedene Erfahrungshintergründe, die Voraussetzung für eine gute Zusammenarbeit sind.
Eine Amtszeit endet, eine neue beginnt
Am 21. Juni 2018 wurden drei der bisherigen Seniorenbeiräte verabschiedet:
Helene Heimberger-Schäfer (8 Jahre im Seniorenbeirat), Karin Lommatzsch und Dieter Bühler (beide 12 Jahre im Seniorenbeirat). Bürgermeister Burgey bedankte sich bei ihnen für ihre lange und gute Zusammenarbeit und den Einsatz für ihre Mitmenschen in Walzbachtal.
Dieter Bühler, der zuletzt Vorsitzender des Beirates war, dankte seinen Mitbeiräten, sowie der Verwaltung und dem Bürgermeister „für die angenehme Zeit, in der es immer genügend Arbeit gab“.

Einführung der Notfalldosen in Walzbachtal

Eine Notfalldose im Kühlschrank – was steckt dahinter?
Alle aktuellen Informationen, die im Ernstfall überlebensnotwendig sein können, werden in der „Notfalldose“  verwahrt.
In der Dose befindet sich ein Notfall-Infoblatt, auf dem alle persönlichen Angaben notiert sind, z.B. Hausarzt, Medikamentenverordnung, Krankheiten und vieles mehr.
Ebenfalls beinhaltet die Dose zwei Aufkleber, einmal für die Wohnungstüre -Innenseite und für die Kühlschranktüre auf der Außenseite.
Die Dose wird im Kühlschrank, in der Kühlschranktür, aufbewahrt und kann im Ernstfall vom Notarzt, Hausarzt, DRK, Feuerwehr  und allen anderen Rettungsdiensten problemlos gefunden werden. Das ist eine einfache, aber praktikable Idee, weil heutzutage jeder Haushalt über einen Kühlschrank verfügt.
Wenn im Haushalt eine „Notfalldose“  mit dem ausgefüllten Info-Blatt vorhanden ist, können die Retter die Dose umgehend aus dem Kühlschrank nehmen und verfügen sofort über wichtige und notfallrelevante Informationen, die unter Umständen lebensrettend sein können. Auch als Hilfe für Angehörige und Freunde, die in Notfallsituationen im Stress sind und eventuell falsch reagieren können.
Der Seniorenbeirat Walzbachtal hat die Idee mit der Notfalldose aufgegriffen und gleichzeitig das „Soziale Netz Walzbachtal“ in die Aktion einbezogen.  Die Dose wird in beiden Apotheken in Jöhlingen und Wössingen zum Selbstkostenpreis von zwei Euro abgegeben.
Auch die Mitglieder des Seniorenbeirates stehen für alle Fragen gerne zur Verfügung und sind bei Bedarf auch beim Ausfüllen des Info-Blattes in der Dose behilflich.

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Seniorenfreundlicher Service

Ziele des "Seniorenfreundlichen Service"
Mit der Initiative und Zertifizierung wollen die Landes-, Kreis- und Ortsbeiräte darauf aufmerksam machen, die immer größer werdende Kundengruppe älterer Menschen und Menschen mit Handikap ins Bewusstsein der Allgemeinheit zu rücken. Einheitliche Kriterien, Bewertungen  und ein landesweit markengeschütztes  Logo werten die Aktion auf, fördern den Wiedererkennungswert und sichern die Vergleichbarkeit.
 
Für Handel, Handwerk und Dienstleister ist die Zielgruppe der älteren Menschen ein wichtiger Kundenkreis, der eine längere Selbständigkeit in gewohnter Umgebung anstrebt und ein hohes Qualitätsbewusstsein  gebildet hat. Senioren/innen wollen gut beraten werden – ein guter Service ist wichtig – sie haben ein erhöhtes Sicherheitsbedürfnis – und Gesundheit ist ein zentrales Thema. Physische und psychische Fähigkeiten lassen nach oder verändern sich.
Mit dem Zertifikat will der Seniorenbeirat Walzbachtal in Zusammenarbeit mit dem Kreisseniorenrat Landkreis Karlsruhe e.V. Unternehmen auszeichnen, die auf die Bedürfnisse dieser Personengruppen eingehen.
Das Zertifikat wird für 3 Jahre vergeben und kann bei erneuter Bewerbung und Prüfung verlängert oder neu erteilt werden.
Alle zertifizierten Betriebe und Dienstleister finden sie in dem Flyer: